Vorstand

Wir schaffen und bewahren unseren Kindern eine erlebenswerte Umgebung. Dies erfordert die Tatkraft von uns allen.

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus drei Hauptverantwortlichen. Er wird von den Mitgliedern unseres Vereins für die Dauer von drei Jahren gewählt. Neben der Unterstützung der freien Entwicklung der pädagogischen Arbeit ist er für alle rechtlichen und wirtschaftlichen Belange zuständig und trägt gemeinsam mit dem pädagogischen Kollegium und der Elternschaft die Gemeinschaft der Einrichtung. Die Zuständigkeiten im Einzelnen sind in der Geschäftsordnung festgehalten.

Vorstandsbereiche

Vorstandsbereich 1: Finanz- und Steuerwesen

Vorstandsbereich 2: Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben

Vorstandsbereich 3: Mitarbeiterführung und Elternarbeit

 

Grundsätze

Die Grundsätze zur Förderung der Waldorfpädagogik bilden das Fundament unserer Vereinsarbeit.


Führung durch Vorbildsein

Unser Vorbildverhalten ist ein zentrales und wichtiges Instrument in der Vorstandsarbeit, denn wir verstehen uns in erster Linie als Richtungsweiser und Motoren des Vereins. Unserer Arbeit wird ein hohes Maß an Vertrauen und Verantwortung beigemessen. Wir in Person stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, da wir Rollenerwartungen vermitteln, Regeln und damit das Verhalten der Vereinsakteure prägen. Die Vorbildfunktion hat für uns einen hohen Stellenwert, da sie die Vereinskultur, die Effizienz und das Arbeitsklima bedeutend beeinflussen.

Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist.“ (Wilhelm von Humboldt)

 

Respekt und Wertschätzung

Respekt - Die Kunst der gegenseitigen Wertschätzung (Mauritius Wilde)

Sie prägen den Umgang miteinander. Unser Gegenüber ist ein Mensch mit eigenen Vorstellungen, den wir achten. Freundlichkeit und Höflichkeit sind selbstverständlich. Respekt und Wertschätzung bedeuten für uns mehr als Belohnung und Lob. Es ist vielmehr eine der schönsten Formen der Anerkennung, was die Motivation und die Bereit-schaft des Engagements fördert.

 

Partizipation – „Alle mischen mit“

Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet dieganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“ (Rudolf Steiner)

Partizipation sehen wir als wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Grundsätzlich können sich alle, die von einer Entscheidung betroffen sind, am Entscheidungsprozess im Rahmen der rechtlich zulässige Möglichkeiten beteiligen. Möglichkeiten der Partizipation bieten Arbeitskreise, Elternabende, Mitgliederversammlungen, unsere Ideenkiste, aber auch persönliche Gespräche mit dem Vorstand.

 

Gemeinnützigkeit braucht Transparenz!

Nichts kann den Menschen mehr stärken als Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.“ (Paul Clodel)

Unter Transparenz verstehen wir Sichtbarkeit. Sichtbarkeit ist die Grundlage unserer Vereinsarbeit, denn was sichtbar ist, ist auch öffentlich. Und Öffentlichkeit gehört zur Produktion von Gemeinwohl, damit alle Akteure unseres Vereins erkennen können, dass es um das Wohl einer Mehrheit und nicht um versteckte Gewinnerzielung oder um die Durchsetzung von Einzelinteressen geht. Transparenz schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit, was wiederum die fortdauernde Unterstützung durch Mitglieder, Freunde und Interessierte gewährleistet.

 

Rhythmus und Wiederholung

Der Rhythmus ist für mich der Grund aller Dinge. Mit dem Rhythmus beginnt das Leben, mit dem Herzschlag.“ (Herbert von Karajan)

Dem Rhythmus und seinem inne wohnenden Prinzip der Wiederkehr von Handlungen wird in unserem Verein eine entscheidende Bedeutung beigemessen. Er schafft eine klare Ordnung und Orientierung im Tages-, Wochen- und Jahresablauf. Zu unseren Ritualen zählen: Jahresfeste, Vorstands- und Teamsitzungen, Arbeitskreistreffen, eine Jahresplanung (Schließtage, Ferien), Infonachmittage, Elternabende, Elterncafés und Mitgliederversammlungen.

 

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung baut auf Gleichwertigkeit auf,die die Andersartigkeit anerkennt.“ (Dr. Elisabeth Selbert)

Gleichberechtigung ist für uns keine Haltung, sondern selbstverständlich. Für uns sind alle Vereinsakteure gleichgestellt, unabhängig vom Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, Rasse, Religion & Glauben, Einkommen, Behinderung oder dem Alter. 



 

Individualität in der Gemeinschaft

Gemeinschaft hat immer mit Bewusstsein zu tun und Individualität immer mit Tätigkeit. Die Quelle für all das, was wir überhaupt für die Gemeinschaft erhalten können, ist der einzelne Mensch. Unser WIR-Gefühl fordert demnach die Freiheit jedes Einzelnen. Unser Ziel ist es, immer aufs Neue einen inneren, sachgemäßen Rhythmus zwischen Individualität und Gemeinschaft zu erhalten, der in einer Hautbildung (Rechtsform) seine Ordnung findet.